PhD Projekt

Datenbasierte, vernetzte Prozessführung in der Agrartechnik

In den Agrarwissenschaften wird ausgehend von Industrie 4.0 an der Digitalisierung der Landwirtschaft gearbeitet. Die bisherige Entwicklung in der Landtechnik hin zu immer größeren Maschinen stößt an ihre Grenzen. Vor diesem Hintergrund könnten autonome Landmaschinen dazu beitragen, den bisherigen Trend zu durchbrechen und deutlich kleinere Maschinenkonzepte ermöglichen. In der Forschung wird daher intensiv an der Entwicklung landwirtschaftlich genutzter mobiler Roboter gearbeitet. Das DiLaAg Projekt mit dem Titel „Datenbasierte, vernetzte Prozessführung in der Agrartechnik“ beschäftigt sich mit der Feldrobotik und dem Einsatz als Pflege- und Analyseplattform.

Das Ziel ist es mit Hilfe einer bestehenden Roboterplattform und eines „digitalen Ackers“ die Einsatzgrenzen von Feldrobotern zu testen, autonom Daten zu generieren und eine Feldanwendung durchzuführen. Dazu werden mittels Kamera an der Roboterplattform Bilder eines Pflanzenbestandes erfasst, Unkräuter durch eine Bildbearbeitung erkannt und lokalisiert. Diese Unkräuter werden durch den Einsatz eines Roboterarmes entfernt.

Die Innovation besteht darin Daten von Unkräutern mit einer hohen Präzision in Bezug auf deren Position zu gewinnen und diese Daten zeitlich und örtlich verlinkt einer weiteren Analyse zur Verfügung zu stellen. Dafür ist die Kenntnis der exakten Position und Orientierung der mobilen Roboterplattform von entscheidender Bedeutung.

Feldrobotik und Digitalisierung bietet die Möglichkeit der Energieeinsparung, Einsparung von Dünger und Pflanzenschutzmittel durch eine intelligente und hochpräzise Anwendung dieser Betriebsmittel. Die Vernetzung von Daten ermöglicht durch neue Ansätze die Etablierung von effizienteren Bewirtschaftungsformen.

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